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Mit
Dir Allein
(Text und Musik: Carsten Kruse)
Ewig leben,
Auf Wolken schweben,
Unsterblich werden,
In Schönheit sterben.
Das will ich jetzt erleben,
Und nur mit Dir allein.
Durch Welten schweifen,
Nach Sternen greifen,
Uns ewig binden,
Vollendung finden.
Das will ich jetzt erleben,
Und nur mit Dir allein.
Im Augenblick gefangen,
Auf Ewigkeit vereint.
Hoffnung
(Text und Musik: Carsten Kruse)
Jung und schön,
Tapfer und kühn,
Deine Anmut so
Edel und rein,
Das Band zwischen uns
Wird ewig sein.
Von Sehnsucht blind,
Der flüsternde Wind,
Wurde bald schon zum
Wütenden Sturm,
Er riss uns entzwei,
Wir war´n verlor´n.
Bleibt nur
Tränenschwer,
Erloschen und leer,
Der Hoffnung
Schwacher Schein.
Aus schwacher Glut,
Erwächst wieder Mut,
Trägt uns fort aus
Vergangener Zeit,
Nimmt uns den Schmerz,
Heilt unser Leid.
Bleibt nur
Tränenschwer,
Erloschen und leer,
Der Hoffnung
Schwacher Schein.
Die Wacht
(Text und Musik: Carsten Kruse)
Der Blick schweift in die Ferne,
Über das Land und in die Nacht,
Ich spüre deine Wärme,
Und halte Wacht.
Über deine Anmut,
Die Schönheit deines Seins,
Und deine Selbstlosigkeit.
Ich habe dich gefunden,
Und kann niemals mehr geh´n,
Nur wo du bist kann ich sein.
Sanfte Blüte,
Federleicht und frei,
Verzauber meine Sinne,
Nur dieses eine Mal.
Atemlos verlangen,
Spüre dieses Glück,
Für alle Zeit gefangen,
Im Augenblick.
Wir lassen uns fallen,
Der Sehnsucht freien Lauf,
Und haben der Fügung vertraut.
Deine Berührung
Nimmt mir jede Kraft,
Ohne dich bin ich verlor´n.
Sanfte Blüte,
Federleicht und frei,
Verzauber meine Sinne,
So nah, doch unerreicht.
Ich treibe schon seit Stunden,
Im Sommerwind umher,
In Träumerei versunken,
Doch find´ ich dich nicht mehr.
Ich höre deine Stimme,
Aus der Dunkelheit,
Und folge der Versuchung,
In die Ewigkeit,
In die Ewigkeit.
Sommernacht
(Text und Musik: Carsten Kruse)
So wie ich es mag,
Ein stiller Sommernachmittag,
Unter unser´m Baum,
Träume ich den alten Traum,
Zurück kommt die Erinnerung,
Wie es früher einmal war.
Und ein Gedanke fliegt heran,
Soweit entfernt, daß ich mich
Kaum erinnern kann.
Ich kann vor meinem Auge den
Kleinen Rosengarten seh´n,
In dem ich mit dir saß,
Im warmen, weichen Gras,
Wir schauten in die Dämmerung,
Wie ich vorher keine sah.
Du sagtest:
"Schau, wie ist das schön,
Laß uns nie, nein niemals
Von hier geh´n".
Wir lagen in den Blüten,
Und tranken roten Wein,
Wir schliefen unter Linden,
Im hellen Sonnenschein.
Wir liefen durch den Regen,
Das Wasser war so warm,
Das Lachen dieses Mädchens,
Damals in meinem Arm.
Und der Sonntag im August,
Wird wieder ganz bewußt,
Von weit entfernt zurückgebracht,
Die lange, warme Sommernacht,
Ist noch immer nicht vorbei.
Ich würde so gerne,
Aus der weiten Ferne,
Dich an der alten Eiche seh´n,
Doch das wird nie mehr gescheh´n.
Und die Erinnerung,
An die Sommernacht zu zweit,
Ich werd´ sie nie vergessen,
In alle Ewigkeit.
Und das Versprechen,
Was ich dir damals gab,
Ich werd´es niemals brechen,
Hier an deinem Grab.
Und der Sonntag im August,
Wird wieder ganz bewußt,
Von weit entfernt zurückgebracht,
Die lange, warme Sommernacht,
Ist noch immer nicht vorbei.
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Nicht Von Dieser Welt
(Text und Musik: Carsten Kruse)
Du hast geglaubt,
Und oft geschwor´n,
Du hast gehofft,
Und doch verlor´n.
Du scheinst beinah
Nicht von dieser Welt,
Doch es gibt kein zurück,
So laß´ uns fortgeh´n von hier,
Es gibt nichts was uns hält.
Für den einen Augenblick
Lassen wir die Vergangenheit zurück.
Du bist verbrannt,
Und hast gefror´n,
Du bist vom
Schicksal auserkor´n
Niemals aufzugeben,
was immer auch geschieht,
Und dieser Schwur macht dich stark.
Wir werden übers Wasser gehn´n,
Damit alle Welt es sieht,
Was Willenskraft vermag,
Denn heute ist für uns der jüngste Tag.
Es Ist
Sommer
(Text und Musik: Carsten Kruse)
Tief im Winter,
War´n die Wälder und
Die Felder verschneit.
Aus der Ferne
Trug der Wind ein
Leises Glockengeläut.
Vor mir stand,
Im tiefen Schnee,
Am Waldesrand,
Eine Märchenfee.
Ein Engelsgesicht,
Und Haare wie Seide,
Die Augen voll Glanz,
Gar wunderschön.
Im Abendlicht
Schworen wir beide,
Im endlosen Tanz,
Den Weg zu geh´n,
Nie umzudreh´n,
Den Weg zu geh´n.
Bald ist Frühjahr,
Und die Bäche
Sind vom Eise befreit.
In den Wäldern
Und den Auen,
Kommt der
Liebenden Zeit.
Der sanfte Wind
Des frühen Mai,
Und wir sind
Für immer frei.
Wir laufen davon,
Durch Wälder und Wiesen,
Das Blumenmeer
Unser Himmelreich.
Wir leben das Leben,
Der Sehnsucht folgend,
Der Atem wird schwer,
Und deine Lippen weich,
Der Kuss bezeugt
Unser Himmelreich.
Es ist Sommer,
Und ein Abend,
Wie er schöner nie war.
Lass uns feiern,
Lass uns trinken,
Komm an´s Feuer
Ganz nah.
Ein weißes Kleid,
Und langes Haar,
Die schönste Frau,
Die ich je sah.
So gib mir die Hand,
Komm lass uns tanzen,
Trinken wir Wein,
Die ganze Nacht.
Außer Rand und Band,
Sieht man uns tanzen,
Im Feuerschein,
Bis der Tag erwacht,
Die ganze Nacht,
Bis der Tag erwacht.
Silberstrand
(Text und Musik: Carsten Kruse)
Durch den dichten Wald hindurch,
Zum fernen Silberstrand,
Dort soweit das Auge reicht,
Nur Wasser, Licht und Sand.
Weiter durch den Wind,
Im Sommersonnenschein
Um einmal für den Augenblick,
Für immer frei zu sein.
Und greife mit der Hand,
Nach dem Horizont,
Übers Wasser geh´n.
Die Schmerzen, die
Sind nicht mehr da,
Das ist irgendwie,
Schon sonderbar.
Heute und nicht irgendwann,
Nur spüren wie man leben kann,
Ganz und gar von
Dieser Welt entrückt.
Und wir gehen nie mehr zurück.
Ein Sprung und wir tauchen
In den blauen Ozean,
Beinah so als ob man
Unterwasser atmen kann.
Wir treiben völlig schwerelos,
Durch das weite Meer,
Ja und Alles was zurückliegt,
Ist schon Ewigkeiten her.
Wir singen
Di da da da da da da,
Da da di da da da da,
Da da di da da da di da,
Da di da da...
So bleibt doch immer noch ein
Hoffnungsschimmer, nichts bleibt
Wie es war für immer,
Es ist wieder da für immer fort,
Für immer fort.
Der Letzte Schrei
(Text und Musik: Carsten Kruse)
Ich versuche auszusehen,
Wie ein Star,
Ich muss mit der Mode gehen,
Jedes Jahr.
Darum sage mir:
Wer erkennt
Nur schnell genug,
Den neuesten Trend?
Lifestyle, echt geil,
Und megakrass,
Totschick, der Kick,
Ich will Spass!
Ein langer roter Ziegenbart
Und Piercing im Gesicht,
Ich werde endlich akzeptiert,
Mein Wort, das hat Gewicht.
Dass mich früher niemand mochte,
Daran war mein Styling schuld,
Jetzt sagen alle Leute,
Dein Outfit ist echt kult,
So kult, nur kult.
Ich will eine Tätowierung
Auf mein Bein,
Ich will einfach alles geben
Um schön zu sein.
Schon vorbei,
Nur Schall und Rauch,
Der letzte Schrei.
Ich bin gut drauf,
Und schlafe nie,
Jetzt gib mir schon endlich,
Mein Extasy!
Ich lebe in der Subkultur,
Und das den ganzen Tag,
Weil ich die meisten Leute,
Einfach nicht ertrag.
Seit ich in der Szene bin,
Bin ich nie mehr allein,
Und bis an´s Lebensende,
Werde ich gezeichnet sein,
Oh nein, oh nein!
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Engel
(Text und Musik: Carsten Kruse)
Ihr sollt erfahr´n,
Wie es war:
Vor vielen Jahren
War es dass ein Engel niederkam,
Flügel zart,
Im Sturm sie sich zerbrach.
Zum Fliegen dann
War ein endlos
Langer Weg zu geh´n,
Sie begann
In Dunkelheit zu steh´n.
Doch Tapferkeit und Mut
Ließen sie aufersteh´n.
An jenem Tag,
Mit neuen Flügeln so stark,
Trittst du dann
Aus dem Schatten
Hinein in das Licht,
Es trocknet deine heißen Tränen,
Die einst dein reines Herz verbrannt
Und auch die Seele.
Nach langer Zeit,
Von allem Unglück befreit,
Gar neugebor´n
In das Leben.
Es trägt dich davon
In deine Welt aus wahren Träumen.
In ihnen bist du engelsgleich
Auf Ewigkeit.
Endstation
(Text und Musik: Carsten Kruse)
Kleinstadtbahnhof,
Leblos und grau,
Rostig das Schild,
Am alten Backsteinbau.
Noch ein letzter Blick zurück,
In den Wartesaal,
Keine Menschenseele dort,
Alles nackt und kahl.
Und der Wind,
Der weht ganz leis´,
Über´s endlose Gleis,
Was die Zukunft bringt, wer weiß,
Ein endloses Gleis.
Gerade eben abgefahr´n,
Ich weiß schon nicht mehr wann,
Keine Zeit sich umzuschau´n,
Voran, voran, voran.
Weiter, immer weiter,
Räder drehen tausend mal,
Dumpf schlagen sie den Takt,
Auf blanken, harten Stahl.
Fremde Namen,
Ein verblichenes Plakat,
Gingen wie sie kamen,
Jeder folgte seinem Pfad.
Ich schaue auf die Uhr,
Zeiger regungslos,
Zeit ganz ohne Sinn,
Was mache ich hier bloß?
Und der Wind,
Der weht ganz leis´,
Über´s endlose Gleis,
Das ist was ich weiß,
Ich drehe mich im Kreis.
Wälder und Städte
Ziehen vorbei,
Was gestern war,
Ist heute Einerlei.
Weiter, immer weiter,
In das rote Dämmerlicht,
Es zählt nur was morgen ist,
Ich fürchte mich nicht.
Die Gedanken werden klar,
Und nichts ist wie es war,
Dort Drüben liegt sie schon,
Meine Endstation.
Laufen
(Text und Musik: Carsten Kruse)
Ich habe mich entschieden,
Und bleibe nicht mehr steh´n,
Ich laufe um mein Leben,
Um nie mehr umzudreh´n,
Um nie mehr umzudreh´n.
Ich laufe und laufe,
Halte mich nicht fest,
Ich laufe und laufe
Bis zum letzten Rest.
Keine Pause,
Solang es weitergeht,
Was soll ich erklären,
Damit du mich verstehst?
Die Beine werden müde,
Ich setzte mich jetzt hin,
Für wenige Minuten,
Um zu sehen wo ich bin,
Nur um zu sehen wo ich bin.
Ich sitze und sitze,
Das ist mein Entschluss,
Ich sitze und sitze,
Bis ich weiter muss.
Dräng´ mich nicht,
Von hier aufzustehn,
Nur eine Stunde,
Dann kann ich weiterseh´n,
Ich kann mich nicht bewegen,
Das Sitzen fällt mir schwer,
Ich werde mich jetzt legen,
Mein Kopf der ist so schwer,
Mein Kopf der ist so schwer.
Ich liege und liege,
Schon den ganzen Tag,
Ich liege und liege,
Dass ich es nicht ertrag´.
Doch aus der Ruhe
Bricht eine neue Kraft,
Aus meiner Ohnmacht,
Bin ich jetzt erwacht.
Ich werde mich erheben,
Bin endlich wieder stark,
Werde die Welt bewegen,
Egal was kommen mag,
Ganz egal was kommen mag,
Egal was kommen mag.
Spiegel
(Text und Musik: Carsten Kruse)
Ich freue mich sehr,
Dich wiederzuseh´n,
Nur du kannst mich hör´n,
Nur du kannst versteh´n.
Und scheinst du wie jetzt,
Auch unbewegt,
Der Sturm in dir,
Hat sich niemals gelegt.
Ich hebe den Kopf,
Und schau in dein Gesicht,
Sag mir was wird,
Wenn der Spiegel zerbricht.
Lebe die Zeit,
Die dir noch bleibt,
Durch Scherben hindurch,
Endlich befreit.
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